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Poliklinik
Montag - Freitag
7.45 - 15.00 Uhr
(nach Anmeldung)
Tel. 0431-597-2077
Fax. 0431-597-2214
Notfälle werden jederzeit behandelt!
| Endometriose |
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EndometriosesprechstundeKönnte bei Ihnen eine Endometriose vorliegen?Charakteristisch sind wiederkehrende, im Zusammenhang mit der Menstruation auftretende Unterbauchschmerzen, manchmal auch Darmschmerzen oder Schmerzen beim Wasserlassen. Im Laufe der Zeit können aber auch chronische regelunabhängige Schmerzen im Unterbauch, Kreuzschmerzen, Blutungsstörungen, Schmierblutungen sowie Schmerzen bei Stuhlgang und Wasserlassen auftreten. Das Ausmaß der Beschwerden korreliert dabei nicht immer mit der Schwere der Erkrankung, das heißt, geringe Befunde können heftige Beschwerden verursachen, während ausgedehnte Befunde unter Umständen auch ohne Beschwerden einhergehen können. Weiterhin liegt bei vielen Frauen mit langjährig unerfülltem Kinderwunsch eine Endometriose vor.
Was ist Endometriose?Als Endometriose wird das Auftreten von der Gebärmutterschleimhaut ähnlichem Gewebe im Becken- und Bauchraum bezeichnet. Woher kommt eine Endometriose?Die genaue Ursache der Endometriose ist nach wie vor unbekannt, es Wie kann man feststellen, ob bei Ihnen eine Endometriose vorliegt?Neben den vorhandenen Schmerzen oder dem unerfüllten Kinderwunsch können auch gynäkologische Untersuchungsbefunde weitere Hinweise geben: Schmerzhaftigkeit der Untersuchung, Knoten, Eierstockszysten. Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?Operative Therapie:Die Bauchspiegelung (Pelviskopie) ist die Standardoperation zur Diagnose und Therapie der Endometriose. Die Verbesserung des Instrumentariums und die zunehmende Erfahrung der Operateure erlaubt derzeit eine operative Behandlung per Endoskop auf hohem Niveau und ein Bauchschnitt ist nur in Sonderfällen nötig. Medikamentöse Therapie:Die Empfehlung zur medikamentösen Therapie hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie:
Da je nach Wachstumstyp, Lokalisation und Beeinflussbarkeit durch Hormone unterschiedliche therapeutische Strategien angezeigt sind, wird der individuelle Behandlungsplan gemeinsam mit der Patientin festgelegt werden. Kombinierte Therapie:Meist bringt die kombinierte Therapie aus Operation und anschließender medikamentöser Therapie die besten Erfolge. Rezidivprophylaxe:Da die Entstehung der Erkrankung unklar ist, gibt es keine wirklichen wissenschaftlich gesicherten Daten zur Rezidivprophylaxe, so dass nach allen heute zur Verfügung stehenden Behandlungen auch nach Kombinationstherapien Rezidiverkrankungen auftreten. Lange Stillphase und die Einnahme von Ovulationshemmern (Kombinationspräparate) mit niedrigem Östrogenanteil und einem Gestagen mit niedriger Transformationsdosis scheinen das rezidivfreie Intervall zu verlängern. Die Endometriosesprechstunde findet am Donnerstagnachmittag statt. Links: |





