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Seite 1 von 6 Die Gebärmutter ist innen ein hohles Muskelorgan, etwa in Form und Größe einer Birne. Der innere Hohlraum wird von der Gebärmutterschleimhaut (Endometrium) ausgekleidet. Mit der freien Bauchhöhle ist die Gebärmutterhöhle über die Eileiter verbunden. Nach außen mündet sie durch den Muttermund in die Scheide. Die Schleimhaut, die wie eine Tapete die Innenwand überzieht (Endometrium) wird monatlich in Form der Regelblutung abgestoßen. Nach der Regelblutung wird die Schleimhaut unter dem Hormoneinfluß von einer basalen Grundschicht ausgehend neu gebildet.
Bei nicht wenigen Frauen treten ausgesprochen starke Regelblutungen auf, die sich weder durch Myome oder Polypen erklären lassen. Nicht selten wird aus diesem Grund zu einer Entfernung der Gebärmutter geraten. Diese Entscheidung kann durchaus sinnvoll sein, es gibt aber auch Alternativen, die weniger invasiv sind. Eine davon ist die Abtragung der Gebärmutterschleimhaut mittels Gebärmutterspiegelung. Da bei einer Gebärmutterblutung nicht das ganze Organ, sondern nur die Schleimhaut blutet, bietet sich eine Methode an, mit der nur diese Schicht entfernt wird und die Gebärmutter samt Beckenboden unangetastet bleiben. Das Verfahren nennt sich Endometriumablation und wird hysteroskopisch, d. h. mittels Gebärmutterspiegelung, durchgeführt. Einzelheiten entnehmen sie dem Kapitel „Gebärmutterspiegelung“.
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