sprechstunde
LASH PDF Drucken E-Mail
Beitragsseiten
LASH
Aktuelle Entwicklung
Voraussetzunge für diese Operationsmethode
Vorteile der Methode
Voraussetzungen für eine LASH
Alle Seiten

LASHAls suprazervikale Hysterektomie wird die Entfernung des Gebärmutterkörpers verstanden, wobei der Gebärmutterhals im Körper verbleibt. Bis vor 50 Jahren wurde die Gebärmutterentfernung prinzipiell so durchgeführt, daß der Gebärmutterhals erhalten wurde. Diese Form der Gebärmutterentfernung wurde seinerzeit vom Bauchschnitt aus durchgeführt. Der Grund für das Belassen des Gebärmutterhalses (Zervix uteri) war die Tatsache, das dies technische einfacher war im Vergleich zur kompletten Hysterektomie. Allerdings geriet die Methode wegen des Auftretens von späteren Zervixstumpfkarzinomen nach suprazervikaler Hysterektomie in Verruf und wurde nahezu vollkommen verlassen.

 

Vorgeschichte der suprazervikalen Hysterektomie

Zum damaligen Zeitpunkt war eine umfassende Krebsfrüherkennungsuntersuchung noch nicht üblich. Man kann davon ausgehen, dass damals in vielen Fällen von Zervixstumpfkarzinomen nach suprazervikaler Hysterektomie bereits zum Zeitpunkt der Enfernung des Gebärmutterkörpers bösartige Zellveränderungen im Bereich des Gebärmutterhalses vorhanden waren, welche vor der Operation nicht erkannt wurden konnten. Dies hat sich mit der Einführung der Vorsorgeuntersuchungen und speziell des PAP-Testes geändert.