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SterilisationUnter Sterilisation versteht man einen operativen Eingriff, mit dem Ziel der Unfruchtbarkeit. Dieser Eingriff kann sowohl beim Mann als auch bei der Frau erfolgen. Ziel ist es, die Eileiter so zu verändern, dass sie dauerhaft keinen Transportweg für Samenzellen und Eizellen darstellen. Eine Sterilisation ist ein Eingriff, der so angelegt ist, dass er nicht rückgängig gemacht werden kann. Im Gegensatz dazu werden bei der Kastration die Geschlechtsdrüsen ausgeschaltet bzw. entfernt. Neben der fehlenden Produktion der Eizellen würden dann auch keine Geschlechtshormone produziert. Eine Frau würde sich also schlagartig in den Wechseljahren befinden.

 

Gründe für eine Sterilisation

- Die Familienplanung ist endgültig abgeschlossen.
- Andere Verfahren der Verhütung werden nicht vertragen oder sind nicht erwünscht.
- Gegen andere Verfahren sprechen medizinische Gründe.
- Andere Verfahren werden aus moralischen oder religiösen Gründen abgelehnt.
- Eine Schwangerschaft soll aus medizinischen Gründen sicher verhindert werden.

Ablauf

Bei einer Sterilisation wird durch eine Operation der Weg durch die Eileiter unterbrochen. Die Operation kann stationär durchgeführt werden, wird aber meist ambulant vorgenommen. In den meisten Fällen wird die Sterilisation mittels Bauchspiegelung durchgeführt. Dafür ist immer eine Vollnarkose nötig. Die Eileiterunterbrechung kann aber auch im Rahmen einer anderen Bauchoperation erfolgen. Häufig ist dies im Rahmen eines Kaiserschnittes. Dabei sollte die Entscheidung aber bereits vorher nach reiflicher Überlegung gefallen sein.

 

 

Methoden der Sterilisation per Bauchspiegelung

  • Verschweißen der Eileiter mittels Strom oder Hitze mit oder ohne Durchtrennen der Eileiter
  • Verschluss durch einen Clip
  • Entfernen der Eileiter