 I. Meinhold-Heerlein Vom 19. bis 22. September 2006 fand in Berlin der 56. Kongress der DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) statt. Mit zwei wichtigen Preisen wurde zum wiederholten Male die erfolgreiche Arbeit Kieler Frauenärzte gewürdigt.
Vom 19. bis 22. September 2006 fand in Berlin der 56. Kongress der DGGG (Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe) statt. Mit zwei wichtigen Preisen wurde zum wiederholten Male die erfolgreiche Arbeit Kieler Frauenärzte gewürdigt.
PD Dr. med. Constantin von Kaisenberg wurde mit dem "Dres. Günter und
Anemarie Haackert-Forschungsstipendium zur Förderung der Pränatalen
Medizin" für seine langjährige, erfolgreiche Tätigkeit auf dem Gebiet
der Diagnostik und Therapie beim Ungeborenen ausgezeichnet. Das
Stipendium soll dem internationalen wissenschaftlichen Austausch zugute
kommen.
Die Zeitschrift "Geburtshilfe und Frauenheilkunde" vergab zum dritten Mal gemeinsam mit dem Vorstand der DGGG einen Preis für die beste wissenschaftliche Originalarbeit der letzten zwei Jahre.
Ausgezeichnet wurde Dr. med. Ivo Meinhold-Heerlein für die Arbeit "Untersuchung zur TRAIL-induzierten Apoptose von Ovarialkarzinomzelllinien mit selektiver Zytostatikaresistenz". In dieser Arbeit wurden grundlegende Mechanismen neuer molekularer Medikamente zur Behandlung des Eierstockkrebses
untersucht.
Einer der Höhepunkte des Kongresses war die Live-Übertragung
minimal-invasiver Operationen aus den Universitätsfrauenkliniken
Tübingen, Berliner Charité und Kiel. Das Kieler OP-Team unter der
Leitung von Oberarzt Dr. med. Thoralf Schollmeyer zeigte endoskopische,
organerhaltende Operationen an der Gebärmutter, die per Satellit aus
dem OP der Kieler Frauenklinik ins Internationale Congress Centrum
Berlin (ICC) übertragen wurden.
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